Hui! Schlittenfahrt ❄

Juchhu, der Schnee ist da! Rote Bäckchen, glitzernder Schnee und das rasante Tempo einer Schlittenfahrt lässt sich perfekt in unsere Kursstunden für Babys und Kleinkinder übertragen. Wenn die Winterzeit beginnt und die Welt unter einer weißen Decke versinkt, gibt es für Kinder kein Halten mehr. Der Schlitten muss raus! Für uns Kursleiter bietet das Thema „Schlittenfahren“ eine Schatzkiste voller Möglichkeiten, um Bewegung, Rhythmik und Sinneserfahrungen zu verknüpfen. Ich habe meine Gedanken und Erfahrungen zum lustigen Schneezauber mal zusammen gefasst. Da ich spontan in einer Stunde ein trad. Lied etwas umgedichtet habe, musste ich es gleich notieren. Denn Sausespiele machen alle Kinder glücklich, denn Bewegung regt die Ausschüttung von Glückshormonen an – genau wie echte frische Luft. Schlittenfahren im Kursraum ist mehr als nur Spiel – es ist das Erleben von Geschwindigkeit, Gleichgewicht und der puren Winterfreude. Lasst uns die Nasen in den Wind halten und lossausen!

Unsere kreativen Schlitten

Bevor es losgeht, brauchen wir ein Gefährt. Im Kursraum nutzen wir dafür verschiedene Materialien. Klassische Teppichfliesen-Schlitten, große Tücher oder Decken werden zum Riesenschlitten für alle und für die ganz Kleinen sind gepolsterte Wäschekörbe die perfekte „Kutsche“. Wir sind aber auch auf Gymnastikbällen oder mit dem großen Tanzband Schlittengefahren. Richtig wild wird es natürlich, wenn die Eltern ihre Kinder in Anhockhaltung vor sich auf ihren Armen tragen oder als klassischer Kniereiter auf dem Schoß der Eltern. Wir fahren verschieden Geschwindigkeiten, Kurven, Hügel, Slalom und machen Plumps-Pausen. Eltern ziehen ihre Kinder auf Decken oder Teppichfliesen durch den Raum. Verteilt Pylonen oder Tücher, Kissen im Raum, die umfahren werden müssen. Am Ende des Berges landen alle im „weichen Tiefschnee“. „Eins, zwei, drei – oh weh, wir purzeln in den Schnee!“

Mein Schlitten_Bewegungs-Lied

Text: Nadine Hake 2026
Melodie: trad. "Auf der grünen Wiese, steht ein Karussell"

Auf dem großen Winterberg,
sausen Schlitten rum.
Manche fahren langsam,
manche wild herum.

Achtung, Festhalten, Hui.

Alle Kinder sausen,
sausen den Berg hinab.
Alle Kinder sausen,
sausen den Berg hinab
und fallen ab. Klapp.

Der Schnee dämpft bekanntlich Geräusche, aber der Schlitten macht Musik! Die klassischen „Schlittenglöckchen“ dürfen vor allem bei meinen Musikzwergen nicht fehlen. Jedes Mal, wenn der Schlitten Fahrt aufnimmt, klingen die Glöckchen hell und klar. Und klassische Musik eignet sich ebenfalls hervorragend, um die Dynamik einer Schlittenfahrt zu untermalen.

  • Leopold Mozart: „Die musikalische Schlittenfahrt“ – Hier sind die Peitschenknall-Geräusche und das Glöckchengeläut direkt in der Partitur. Perfekt zum Stopp-Tanz oder freien Bewegen.
  • Antonio Vivaldi: „Der Winter“ (Allegro) – Das schnelle Tempo motiviert zum Sausen, die staccato Töne erinnern an fallende Schneeflocken.
  • Johann Strauß (Sohn): „Tritsch-Tratsch-Polka“ – Ein fröhliches Stück für eine turbulente Abfahrt mit viel Gelächter.
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