Erstes Greifen in der Rückenlage

Wenn die Kinder sich noch nicht selbstständig drehen können, dann bieten sich Greiflinge und greifbare Mobiles an. In der Rückenlage können die Kleinen immer den Blickkontakt zur Mutter/zum Vater halten, und bekommen das Gefühl von Geborgenheit. Die Eltern können ihre Kinder beim Greifen beobachten und wahrnehmen.

Mobiles zum Beobachten und Nachgreifen

Mit ihren kleinen winzigen Händchen greifen die Babys nach wenigen Wochen schon nach den Dingen dieser Welt. Halten die Eltern ein Mobile über ihr Baby, versuchen sie mit ihren Händchen nach ihnen zu fassen, sie sind ganz fasziniert, was sie sehen und wie es sich bewegt. Vorsichtig strecken sie ihre Händchen aus und fühlen dabei ganz erstaunt das Material.

  • Seidenbänder
  • Duftsäckchen
  • Reflektor
  • Federn
  • Heilwolle
  • weiche Filz- Strick oder Häkelfigur
  • Holz- oder Edelstahlkugel
  • Kleines Seiden- oder Baumwolltuch
  • Seifenblasen
  • Christbaumkugel

Spielmaterial zum Greifen und Festhalten

Greiflinge, die Babys selbst greifen und mit Hilfe halten können, sollte so ausgewählt werden, dass die Kinder sie ohne Bedenken auch mit dem Mund erforschen können. Denn halten sie erst einmal einen Greifling in ihren Händen, dann dauert es nur wenige Minuten, bis sie diesen auch mit dem Mund erforschen.

  • Greiflinge aus Holz (speichelfest)
  • Greifringe
  • Bälle z.B. Häkelbälle, Filzbälle, kleine Wasserbälle
  • O-Bälle lassen sich füllen z.B. mit: Tüchern, Rasseln, kleinen Bällen, großen Glöckchen
  • Schneebesen
  • Holzlöffel
  • Tücher oder Säckchen mit ungiftigen Material gefüllt, z.B.: Nüsse, Kastanien
  • Kleine Körnerkissen z.B. mit Dinkelspelz oder Kirschkernen
  • Handgroße Kugeln oder Kugelgreiflinge aus Holz (speichelfest)
  • Die Hand der Eltern
  • Luftballon in einer Stoffhülle (LuBaHü)
  • kleine stabile sensorische Flaschen

Sanfte Klänge zum lauschen und greifen

Babys nehmen Geräusche sehr aufmerksam wahr und brauchen etwas Zeit um Klänge zu Orten. Wichtig ist, dass die Klänge nicht zu laut sind und für die Kleinen kontrollierbar bleiben.

  • Leise Rasseln z.B. Rasseleier oder kleine Dosen/Fläschchen gefüllt mit Getreide
  • Leise Babyrasseln aus Holz (speichelecht)
  • Klangkugeln z.B. Engelsrufer
  • Leise sanft klingende Glöckchen
  • Qigong Kugeln
  • Handschmeichler
  • Xylophone oder Harfen
  • Entspannungsklänge oder -musik
  • LuBaHü mit kleinen Getreidekörnern
  • Klanghölzer oder Wallnüsse zum ein einander ticken
  • Leise Handtrommeln

Nicht geeignet sind laute Klänge, wie laute Trommeln, Knöpfe in eine Plastikdose, laute Glocken oder gar laute Knisterfolie, wie zum Beispiel eine Rettungsdecke. Einige Kinder freuen sich sicherlich sehr an solchen Klängen und werden ganz wild und glucksen vor Freude. Aber eben nicht alle, deshalb verzichtet lieber auf solche Klänge, die wir selbst auch nicht den ganzen Tag hören mögen. Gut tun sie auch den Kindern nicht, die wild und begeistert damit spielen. Leise und aufmerksam zuhören und lauschen fällt heutzutage vielen Kindern, auch im Schulalter noch, sehr schwer.

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